Partner von Culinaire Saisonnier

Seit 2019 sind wir Partner von Culinaire Saisonnier – einer Vereinigung von über 100 Sternehäusern in den Nierlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich. Das ist eine Ehre und ein Ansporn auch in Zukunft Weine zu erschaffen, die in den besten Häusern zu Hause sind.

Die Internetseite von Culinaire Saisonnier zeigt ein bischen vom Können der Häuser. Schaut mal hier rein. https://www.saisonnier.net/

Auf der Partner-Seite findet man auch uns: https://www.saisonnier.net/partners/

Der neue SHOP

In unserem neuen shop werden die Weine auch mit einem Video präsentiert – da schaut ihr:

Produktvideo Sir Herry

Wenn Fragen bleiben, schreiben Sie uns einfach ein Mail ( info (ät) weingut-sanders.de ) .

Herzliche Grüße

Fam. Sanders

 

 

 

 

 

Karamellisierte Zimtpflaumen in Portwein

Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten und wir freuen uns darauf unsere Kinder alle wieder versammelt zu haben. Da soll es natürlich auch etwas leckeres zu Essen geben und das wollen wir vorher natürlich auch noch ausprobieren. Hier ist die erste Variante des Desserts.
Karamellisierte Zimtpflaumen in Portwein schmecken nach Weihnachten.

Variante 1
Variante 1

Zeitaufwand ohne Milchreis: 10 Minuten
Zutaten für 4 Personen

3 EL             Zucker
6 frische	 Pflaumen ( oder aus dem Glas, dann pro Person 4 halbe Früchte)
100 ml	         Portwein
200 ml	         Rotwein
1 TL             Zimt
 	         Zucker, nach Geschmack,  etwas Zimt zum Garnieren

Frische Pflaumen halbieren und  entkernen, Pflaumen aus dem Glas abschütten und abtropfen lassen. Zucker in einem Topf erhitzen,  bis er hellbraun ist. Die Pflaumen nun mit der Schnittfläche auf den Karamell setzen. Kurz karamellisieren lassen und dann einmal wenden. Nun den Port und den Rotwein angießen, Zimt hinzugeben, die Temperatur reduzieren und das Ganze kurz köcheln lassen. Die frischen Früchte ca. 5-6 Minuten, die Früchte aus dem Glas brauchen nur 2 Minuten. Die Pflaumen aus dem Sud nehmen und den Sud etwa um die Hälfte reduzieren. Mit Zucker abschmecken. Das Ganze ist hier heute auf Milchreis angerichtet, schmeckt warm oder kalt. Zur Dekoration etwas Zimt verwenden - fertig.
Tipp: Milchreis aus vollfetter Milch vom Bauern wird so schön gelb, wie auf dem Bild und schmeckt noch mal so gut.
Anstelle von Milchreis eignet sich natürlich auch Zimtsahne oder Zimtquark - mit Honig gesüßt und mit einem Schuss Portwein verfeinert.

Guten Appetit - und schreibt mal, wie das Dessert schmeckt ;)

Der weiße Port von der Mosel

Gleich zwei bemerkenswerte Eigenschaften unseres weißen Ports sind es wert, ihn hier einmal vorzustellen.                    LogoFarb

Es ist unser erstes demeter Produkt, es stammt aus Weinbergen, deren Umstellungszeit beendet ist. Das Etikett trägt nun das staatliche BIO Siegel Bio Siegel grün , das europäische Bio-Logo EU Bio Logo

und natürlich das demeter-Logo. Aktuell sind wir wohl das einzige Demeter-Weingut an der Mosel.

Führt ein Unternehmen das staatliche Bio-Siegel, finden Sie die Informationen dazu im Internet, hier steht unser Datenbankeintrag

Zur Führung dieser Siegel gehört auch, dass man angibt, woher die angebotenen Waren stammen – in unserem Falle aus deutscher Landwirtschaft.

Natürlich findet man auch bei demeter Informationen zum Weingut Sanders & Sanders.

Überwacht werden wir vom Kontrollverein aus Darmstadt, was man an der Kennung DE-ÖKO-022 auf unseren Produkten sehen kann.

Der weiße Port
Der weiße Port

Die zweite Besonderheit ist die Tatsache, dass dieser weiße Port von der Mosel stammt und nicht aus Portugal. Die Herstellung läuft genauso ab, wie in Porto … nur es sind Weißweintrauben von der Mosel, die am Anfang stehen. Und wie in Portugal wird auch hier der gerade zu gären beginnende Wein mit Weinbrand in der Gärung gestoppt. Die Komposition von Weinbrand, den Fasshölzern und dem Cuvee der Weißweintrauben ist für das besondere eines Portes verantwortlich.

Unser weißer Port von der Mosel hat eine feine Nase und Aromen von Nüssen, Datteln, Rosinen und auch feinen Holznoten. Spannend ist dabei, dass die Fruchtnoten unserer heimischen Reben nicht verloren gegangen sind. Genau diese Komposition macht seine Besonderheit aus und empfiehlt sich Ihnen nicht nur zum Dessert.

Sturm Xaver im Urlaub

Nach Monaten der Ruhe melden wir uns wieder. Der Sommer 2013 hat viel von uns verlangt, manches Opfer haben wir bringen müssen, manchen Kampf ausfechten müssen und sind doch glücklich und zufrieden. Die Früchte der diesjährigen Arbeit sind geerntet und es hat sich gelohnt. Die Trauben sind gelesen, der Wein ist im Keller – und er ist schon sehr gut.

Der 2013er wird gut
Der 2013 er wird gut!

Die Arbeit im Keller ließ uns jetzt  Anfang Dezember etwas Ruhe und wir haben die Zeit für eine Woche Urlaub an der Schlei genutzt. Nicht ganz ohne Gedanken an die Arbeit, denn wir finden unser Port und unser Riesling-Sherry passen sehr gut in die Landschaft um Kappeln und Schleswig.

Der weiße Port
Der weiße Port

Aber fangen wir mit dem Donnerstag, den 05.12.2013 an, dem Tag für den Orkan Xaver angekündigt war. Man sollte zu Hause bleiben, so wurden die Menschen hier gewarnt. Das haben wir am Nachmittag dann auch befolgt. In guter alter Segler Manier sind wir am Vormittag  noch an der Schlei und an der Ostseeküste gewesen. Unser neuer Port und der neue Riesling-Sherry  haben uns begleitet und wir haben mit  beiden  Rasmus dann ein Opfer dargebracht. Er sollte gnädig sein und die Menschen hier oben im Norden, das wunderbare Land  und uns verschonen.

Port im Sturm
Port im Sturm

Der Port und der Riesling-Sherry scheinen ihn bis jetzt beschwichtigt zu haben.

Sherry im Sturm
Sherry im Sturm

Wünschen wir allen, dass das auch die nächsten Stunden noch so bleibt. Man beachte, das Wasser steht noch bis zum Stegende.

Was solch ein mächtiger Sturm alles anrichten kann und welche Energie ein Wind, der über anderthalb Tage bläst, freisetzt, sollen die folgen Fotos zeigen.

Wormshöfter Noor am Donnerstag Nachmittag - das Wasser steht noch normal hoch
Wormshöfter Noor am Donnerstag Nachmittag – das Wasser steht noch normal hoch

Es fing morgens schon an, zunehmender  Wind und Böen, deren Aggressivität das Bevorstehende andeuteten. Es war aber erst einmal ein einfacher Sturm.

Gegen drei Uhr blies es dann richtig und wir machten uns Sorgen um den Heimweg, denn der führte durch eine lange Allee, deren Bäume dem jahrelangen Anrennen und Drücken des Windes mit deutlicher Neigung auch bei Windstille nachgegeben hatten. Jetzt bogen sie sich heftig und schlugen in den Böen hin und her – es war höchste Zeit zu verschwinden und zu Hause ein wärmendes Kaminfeuer anzuheizen. Noch schnell ein Foto vom Ufer.

Am Hafen in Masholm - Das Wasser zieht sich langsam zurück.
Am Hafen in Masholm – Das Wasser zieht sich langsam zurück.

Das BSH ( Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ) hatte gemeldet, dass Xaver das Wasser aus der Schlei und von der Ostseeküste wegdrücken werde und der Wasserstand in Schleimünde um fast zwei Meter sinken werde. Den zaghaften Beginn können wir hier sehen, das Wasser weichte am Donnerstagnachmittag langsam zurück.

Heute Morgen, am Freitag,  fuhren wir erst einmal zur Fischergenossenschaft am Hafen in Kappeln und kauften   frischen Fisch für heute ein. Es fing an zu schneien, der Sturm hatte sich leicht beruhigt und hatte im Durchschnitt nur noch 55 km/h, in Böen mehr. Also Windstärke 7 – 8.

Dabei sahen wir, dass der Heringszaun in der Schlei bis zum Boden frei stand, das Wasser war also tatsächlich um fast zwei Meter gefallen.

Wormshöfter Noor am Freitag morgen - Das Wasser ist ziemlich gefallen.
Wormshöfter Noor am Freitag morgen – Das Wasser ist ziemlich gefallen.

Nach dem Einkauf ging es dann auf direktem Weg an den Strand der Ostsee und nach Masholm zum Hafen, wo gestern die letzten Bilder gemacht wurden. Der Anblick hat uns verblüfft, das Wasser hatte sich weit zurückgezogen.

Freitagmorgen am Hafen in Masholm. Das Wasser ist weit weg.
Freitagmorgen am Hafen in Masholm. Das Wasser ist weit weg.

Auf dem Weg nach Masholm sind nur noch die Algenfelder zu sehen.
Auf dem Weg nach Masholm sind nur noch die Algenfelder zu sehen.

Dort wo wir bei Hasselberg an der Ostse Rasmus einen Schluck gegönnt haben sind jetzt Sandbänke bis weit draußen zu sehen.
Dort wo wir bei Hasselberg an der Ostse Rasmus einen Schluck gegönnt haben sind jetzt Sandbänke bis weit draußen zu sehen.

Das dicke Ende kommt aber vielleicht noch – wenn es zu schnell wieder zurück kommt, weil der Wind schnell nachlässt  oder auf östliche Richtungen dreht, dann schwappt nicht nur eine Welle wie in der Schüssel zurück, dann drückt der Wind noch mit und es kann zu Hochwasser kommen. Gestern meldete der BSH ein Hochwasser an der Ostsee von 1,5m über Normal. Wann es kommt und wie hoch es tatsächlich wird werden die nächsten Tagen zeigen.

Der Hafen von Masholm - fast trocken gelegt.
Der Hafen von Masholm – fast trocken gelegt.

Zuvor werden wir Rasmus aber nochmals gütlich stimmen, er war vom Port und vom Riesling-Sherry offensichtlich begeistert. Ein Schluck noch, dann ist aber genug!

Der Riesling-Sherry
Der Riesling-Sherry

Wir genehmigen uns jetzt einen vor dem Kaminfeuer.

Auf Ihr Wohl, mit Grüßen von der Schlei …. Morgen früh beginnt der Rückweg an die Mosel.