Partner von Culinaire Saisonnier

Seit 2019 sind wir Partner von Culinaire Saisonnier – einer Vereinigung von über 100 Sternehäusern in den Nierlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich. Das ist eine Ehre und ein Ansporn auch in Zukunft Weine zu erschaffen, die in den besten Häusern zu Hause sind.

Die Internetseite von Culinaire Saisonnier zeigt ein bischen vom Können der Häuser. Schaut mal hier rein. https://www.saisonnier.net/

Auf der Partner-Seite findet man auch uns: https://www.saisonnier.net/partners/

TV-Spots

Jetzt sind es schon eine ganze Reihe von Fersehspots zum Weingut Sanders & Sanders, zum Klostergut und zu unseren Produkten. Damit man die einzelnen Fernsehauftritte besser sortiert wieder findet, haben wir sie in einer pdf-Übersicht zusammen gefasst.

There ist a growing number of tv spots – here may find a list in a pdf-document. The pictures are the links to the video behind.

Viel Vergnügen – have a lot of fun with it.

TV-Spots

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Der neue SHOP

In unserem neuen shop werden die Weine auch mit einem Video präsentiert – da schaut ihr:

Produktvideo Sir Herry

Wenn Fragen bleiben, schreiben Sie uns einfach ein Mail ( info (ät) weingut-sanders.de ) .

Herzliche Grüße

Fam. Sanders

 

 

 

 

 

Jahrgangsverkostung

Die neuen Weine ( Jahrgang 2015) sind abgefüllt – wunderbare Tröpfchen! Jetzt, direkt nach dem Abfüllen, brauchen die Flaschen etwas Ruhe damit sie dann ihr volles Aroma präsentiren können.

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Am Ostersonntag ist  die Jahrgangsverkostung  

-dieser   link zeigt die Einladung. Auf die Besucher warten nämlich noch die letzten Flaschen des Crémant.

Die Geschichte von S.Herry

Poster
Alles begann mit einer großen Leidenschaft, der Leidenschaft für ein gutes Glas Sherry – vor dem besonderen Essen, am Sonntagvormittag oder zu einer besonderen Gelegenheit und der verwandtschaftlichen Verbindung zur Mosel – nach Kesten.
Nicht nachvollziehbar? Dann lesen Sie weiter, was uns angetrieben hat ein „neues“ Produkt zu entwickeln.
Die Rebsorte
Der Riesling ist die Rebe der Mosel und zunächst erst einmal nicht die Rebe des Sherry’s. Aber wer sagt schon, dass nur die Palominotraube sich zur Produktion von Sherry eignet? Eigentlich könnte der Riesling die Schwester der Palominotraube sein , was die Eignung für die Herstellung des Sherrys angeht.
Und was braucht es sonst noch?
Im klassischen Soleraverfahren braucht die Produktion 3 Jahre, bis ein Sherry sich Sherry nennen darf. Diese Reifezeit ist insbesondere durch die, in dieser Zeit aktiven Florhefen gekennzeichnet. Diese sind für den typischen Sherrygeschmack verantwortlich.
Zarte Geschöpfe
Diese Florhefen muss sich ein jeder, der Sherry nach dem klassischen spanischen Soleraverfahren produzieren will, erarbeiten. Sie sind sehr anspruchsvoll und wollen gehegt und gepflegt werden und insbesondere haben sie einen anspruchsvollen Geschmack. Sie leben von Alkohol – aber bitte nicht zu wenig und aber auch nicht zu viel – beides nehmen sie einem gleichermaßen übel und verschwinden für immer.
Einzigartiger Geschmack
Da diese Florhefen für jeden Winzer typisch sind ist jeder Sherry in seinem Geschmack einzigartig. Durch das dreijährige Verfahren in dem immer nur einzelne Mengen untereinander gemischt zur Abfüllung kommen, wird der gleichbleibende Geschmack gewährleistet. Den wollten wir für uns kreieren und uns erhalten.
Mosel ist nicht Spanien – S.Herry ist nicht nur Sherry
Da der Begriff Sherry zwar geschützt ist – nicht jedoch der Begriff RieslingSherry, wollten wir unser Geschmackserlebnis mit allen Sherryliebhabern teilen. Da bei der Begrifflichkeit doch noch Klärungsbedarf besteht und wir finden, das unser Sherry auch nicht nur einfach ein Sherry ist sondern ein ganz besonderer Cousin der Spanier aus Deutschland – von der Mosel ist, haben wir ihm einen Namen gegeben. Er stellt sich Ihnen vor als:
Mein Name ist Herry – S. Herry

Das Riesling – Spitzenduo 2013

Mit Siegel geschütztMit Flaschenlack und Siegel geschützt wartet das Spitzenduo unserer Weißweine auf ihre Entdeckerinnen und Entdecker. Sie stammen beide aus einer 1. Lage und zeichnen sich durch ihre Balance aus Säure und Süße aus. Zusammen mit den reifen Aromen des Rieslings sind zwei außerordentlich gelungene Weine entstanden.

Die „Felsenlese“ stammt aus einem knapp 2.500 qm großen Weinberg, der auf drei Felsterrasen verteilt ist. In ihm kann nur von Hand gearbeitet werden – aber die Lage lohnt jede Mühe.

Das „Heiligenhaus“ stammt aus einem Weinberg, der bis fast an das Moselufer heranreicht. Er ist trocken und hat laut Analyse eine ordentliche Säure,  aber sie ist so weich, dass auch dieser Wein in einer Balance und Ausgewogenheit ruht, die selten ist.

Ein wahrer Genuss.

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Heiligenhaus, 14,50 €/Flasche 0,75 l

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Felsenlese, 20,00 €/ Flasche 0,75 l

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt nur jeweils 400 Flaschen von den beiden – wer sie vorbestellen möchte kann das hier tun:

 

Artenvielfalt – und nur Reisling?

Was den Winzer sicher interessieren muss, nämlich welche Klone welcher Sorten am Markt sind, das erschien uns zunächst nicht unbedingt in unsere Fortbildung Lebendige Moselweinberge – Artenvielfalt im Steillagenweinbau zu passen. Schließlich steht in den Steillagen der Mosel überwiegend Riesling und damit nur eine Sorte – und was soll das mit Artenvielfalt zu tun haben?

Da muss ein kurzer Exkurs in die Geschichte gemacht werden.

Die Einschleppung der Reblaus aus Amerika führte Ende des 19. Jahrhunderts fast zum Ruin der gesamten Anbauflächen. Man erkannte, dass die Rebläuse die Wurzeln der europäischen Reben durch Saugen schädigen konnten, was sie bei den amerikanischen Reben nicht vermochten. Die Blätter der europäischen Sorten hingegen mochten die Rebläuse nicht, wohl aber die der amerikanischen Reben.

Der geniale Coup gegen die Reblaus konnte beginnen.

Alte Rebe von der Uni Geisenheim bonitiert

Was uns heute allen von veredelten Rosen oder veredeltem Gemüse geläufig ist, das Aufpfropfen oder Okulieren, wird bei der Rebe ebenfalls gemacht. Ein wunderschönes Beispiel von Pfropfen oder Veredeln sind Bäume, die auf der einen Hälfte Birnen tragen und auf der anderen Hälfte Äpfel.

Veredelung

Bei der Rebe nahm man nun die amerikanischen Reben als sogenannte Unterlage, benutzt also deren Wurzeln und veredelte – pfropfte eine europäische Sorte auf. Nun war die Reblaus unterirdisch Schach gesetzt, da sie die Wurzeln nicht schädigen konnte und oberirdisch dann Matt, da sie die Blätter nicht nutzen konnte.

Pfropfen erfordert das Holz der Rebe zur Vermehrung – es wird vegetativ vermehrt. „Die Kinder oder Nachkommen“ entstehen also aus einem Stück Mutter und sind damit alle identisch.

Es gibt keine neue Durchmischung von Erbmaterial, aus der dann neue Individuen entstehen, wie es bei „Kindern oder Nachkommen“ aus Samen der Fall ist – der generativen Vermehrung.

Würde man also nur noch einzelne Pflanzen als „Mütter“ nehmen, weil sie die Eigenschaften haben, die gefallen, dann gäbe es irgendwann nur noch einige wenige Pflanzen mit ihrem Erbgut und die Vielfalt an Geschmack, Ertragskraft Wuchsfreudigkeit und und und wäre verloren.

Biodiversität und Klonforschung.

Damit wäre die Artenvielfalt im Weinbau zumindest auf eine Sorte bezogen, dahin. 2002 waren z.B. die Nachpflanzungen in Rheinland-Pfalz beim Riesling zu 60% auf 3 Individuen zurück zu führen. Diese Erkenntnis führte dazu, dass die moderne Klonforschung heute versucht Genmaterial zu erhalten und verloren geglaubtes in alten Weinbergen wieder zu finden und zu erhalten.

Moos und Flechten auf einer uralten Rebe - sie lebt immer noch und trägt tollen Wein

Findet sich eine alte Rebe, so wird diese zunächst auf Viren geprüft, denn nur virusfreies Material darf in die Vermehrung. Durch moderne Verfahren ist die Züchtung heute zwar deutlich schneller geworden, allerdings sind die Kosten bis zur Zulassung so hoch, dass es immer weniger Züchter gibt und die aktuell 7 staatlichen Züchter immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, um für eine Artenvielfalt bei den Reben zu sorgen.

Und so schließt sich der Kreis – Artenvielfalt bei einer Monokultur wird so zur Geschmacksvielfalt im Glas.

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Unterschiedliche Farbe – unterschiedliche Sorte – im Herbst wunderschön zu sehen.